21 November, 2013

Bento No. 013 - Gnocchi und Risotto


Wieder mal ein Bento für die Arbeit und wieder am Vorabend vorbereitet. Viele sagen, dass richtige Bentoboxen sehr klein sind und nicht viel reinpasst, daher habe ich dieses Mal auch ein „ausgepacktes“ Foto gemacht (siehe unten) wo man gut sieht, wie viel eigentlich in so einer kleinen Box steckt. ;) Um die Bilder unten zu vergrößern, wie immer einfach draufklicken.

Wer sich vielleicht an Bento No. 06 erinnert, kann hier mal den optischen Vergleich von TK-Gemüse und Dosengemüse ziehen. Beides war eine Gemüse-Mischung und auf dieselbe Weise zubereitet. ;)

Linke Box: Gnocchi und gebratene Hähnchenbrustfilets.
 
Rechte Box: Spargel Risotto in der Roten Silikonform, zwei Kartoffeltaler und hinten TK-Gemüse geschwenkt in Butter und Kräutern, dazu eine kleine Dose mit Napolisauce.




Das letzte Bild hat zwar eine wirklich grausige Qualität, aber ich denke man erkennt trotzdem, was ich damit zeigen wollte. :) Witzig ist auch, wie sich das Risotto der Muffin Form angepasst hat und jetzt ein kleiner Turm, in Form einer Blume ist. ^^

Rezept: Yaki-Gyōza aus Fertig-Pizzateig

Yaki-Gyōza aus Fertigteig - Food Art

Irgendwann kam ich mal auf die Idee, auszuprobieren ob man nicht auch einfach eine Art Fertigteig für die Herstellung von Gyōza nehmen könnte. Ich esse zwar allgemein lieber komplett selbstgemachtes, dennoch war meine Neugier geweckt. Außerdem wäre es wiederum auch praktisch für die Leute, die keinen gut sortierten Asia-Markt bei sich in der Nähe haben und/ oder sich nicht so viel mühe machen wollen. Wer dann aber lieber etwas originalgetreuer bleiben möchte, kann sich » hier « das richtige Rezept anschauen.

Bei mir zu Hause, kam es wirklich sehr, sehr gut an - gut dazu passt zum Beispiel ein frischer, gemischter Salat. Einige sehen auf den Bildern zwar etwas dunkel aus, aber sie haben überhaupt nicht verbrannt geschmeckt, sie werden einfach schnell braun - also aufpassen. ;)

Um den Rand so schön gerade zu bekommen, einfach während die Form noch geschlossen ist, mit einem kleinen scharfen Kartoffelmesser, den übergequollenen Teig an der Form entlang abschneiden (siehe unten).

Hier also mal mein Rezept für Pizza-Gyōza oder doch eher Yaki-Pizza? :)

Yaki-Gyōza Füllung - Food ArtZutaten:
200g Hackfleisch
3 TL Sojasauce
3 TL Chiliflocken
2 Karotten
2 Knoblauchzehen
3 cm frischer Ingwer
2 "Hand voll" Petersilie
etwas Salz und Pfeffer
Pizza Fertigteig

  1. Den Knoblauch durch eine Knblauchpresse drücken, den Ingwer reiben, Petersilie hacken und die Karotte in kleine Streifen raspeln.
  2. Nun das Hackfleisch braten und währenddessen mit einem Pfannenwender zerkrümeln. Mit Sojasauce und Chilliflochen würzen und schließlich noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt Knoblauch, Ingwer Petersilie und Karotte hinzufügen, gut umrühren und etwas köcheln lassen. Noch etwas Wasser hineingeben und ca. 5 - 10 Minuten weiter köcheln lassen, bis die ganze Flüssigkeit verschwunden ist. Dann die Mischung in ein flaches Gefäß füllen und etwas abkühlen lassen.
  3. Jetzt den Pizzateig auf einem Tisch ausbreiten, leicht mehlen (der ist nämlich ziemlich klebrig) und etwas mit einem Nudelholz ausrollen. Die "Teigblätter", mit einer zur Gyōza-Form passenden Tasse vorstanzen, mit einem scharfen Messer ausschneiden und nochmal von beiden Seiten ein bisschen mit Mehl bestäuben. So verfährt man weiter, bis der Teig aufgebraucht ist. 
  4. Hat man alle Teigblätter ausgeschnitten und ist die Füllung leicht erkaltet, bestäubt man nun auch die Form, legt ein Teigblatt drauf und drückt es leicht an die Form. Jetzt wird jeweils 1 TL der Füllung mittig auf den Teig gegeben und die Form zusammengedrückt. (Hat man diese Form nicht, wird einfach die eine Hälfte auf die andere gelegt und angedrückt bzw. gefaltet).
  5. In einer Antihaft-beschichteten Pfanne vorzugsweise Sesam Öl auf mittlerer Stufe erwärmen, die Teigtaschen in die heiße Pfanne legen und ca 2 Minuten braten. Jetzt ca. 40 ml Wasser hineingeben, sofort den Deckel draufsetzen und dämpfen (ca 4 Minuten).
  6. Nun noch einmal den Deckel abnehmen und kurz etwas schärfer anbraten bis alle Flüssigeit verschwunden ist.
     
– Guten Appetit! 

Yaki-Gyōza Teig - Food ArtYaki-Gyōza Teig - Food Art
Yaki-Gyōza Teig mit Füllung - Food ArtYaki-Gyōza - Food Art
Yaki-Gyōza Form - Food ArtYaki-Gyōza Form - Food Art
Fertig Pizzateig - Food ArtYaki-Gyōza gebraten - Food Art

15 November, 2013

Bento No. 012 - Nochmal Yaki-Gyōza


Dieses Bento ist ein Überbleibsel von dem, welches ich verschenkt habe. Ich mache meistens etwas mehr, wenn ich für ein Bento koche, um genug Spielraum beim Befüllen zu haben. Die Reste werden dann meistens direkt danach aufgegessen oder halten für einen kleinen Imbiss am nächsten Tag her. Dieses Mal hat es aber sogar für ein zweites Bento gereicht. ^^°

Linke Box: Reis verziert mit Zuckererbsen und einer Karottenblume, eine Portion Spaghetti in Tomatensauce mit einer weiteren Karottenblume und ein halbiertes Herz-Ei.
 
Rechte Box: Yaki-Gyōza, Cherry Tomate mit Käseblume, Mini-Tomaten auf ein paar Salatblättern. 



Japanische Feiertage: Shichi Go San


Shichi Go San - das bedeutet Sieben, Fünf, Drei. Am 15. November (kann auch einige Tage später sein, da es kein offizieller Feiertag ist) bringen die Eltern ihre Kinder zum Shinto-Schrein - Die Jungen mit drei oder fünf Jahren und die Mädchen mit drei oder sieben Jahren. 

Für sie bringen die ungeraden Zahlen Glück und deshalb beten sie um ein langes Leben und viel Glück. Die Jungs dürfen eine Hakama tragen, das ist eine Faltenhose die heute auch noch z. B. beim Kendo getragen wird, und tragen eine Haori-Jacke darüber. Die Mädchen tragen zu diesem Anlass bunte Kimonos mit langen Ärmeln und einen richtigen Obi-Gürtel.

Nach dem Besuch im Schrein gibt es dann für die Kinder eine große, länglche Tüte, welche oft bedruckt ist mit Kranichen und Schildkröten und gefüllt ist mit "Chitose Ame". Die Tiere stehen symbolisch für ein langes Leben und Chitose Ame bedeutet "Tausend Jahre Süßigkeiten" sind süße und knusprige Naschereien.

Damals im Mittelalter war es ein Brauch des Kriegeradels und ein Schritt um erwachsener zu werden - mit drei Jahren wurden den Kindern z. B. nicht mehr der Kopf rasiert, die Jungs dürfen das erste mal eine Hakama-Hose tragen (wie die Samurai) und die Mädchen dürfen mit sieben das erste Mal einen Obi tragen. Heute wird dieses Fest aber nicht mehr nur vom Adel gefeiert, sondern nahezu alle Japaner feiern es.

Auf http://www.hanamachi.de/ habe ich eine schöne Beschreibung mit Bildern von Traditioneller Kleidung gefunden. Dort findet man auch eine ganze Reihe anderer, sehr umfangreicher Informationen über Geisha's und Maiko's etc. Es wird alles schön erklärt und mit einigen Klischees wird aufgeräumt.

14 November, 2013

Bento Box: Monobento in Grasgrün

Monobento Bento Box Grün - Food Art
Die Monobento-Box habe ich zusammen mit der Geisha Kokeshi-Box bei bentoshop.de gekauft. Dort gibt es sogar eine eigene Kategorie für die Marke Monobento, in der man isolierte Tragetaschen, Eierformer, Besteck und extra angepassten Silikonformen findet. Obwohl sie sehr schlank aussieht, ist es die größte Box die ich besitze, mit einem gesamten Fassungsvermögen von einem stolzen Liter!

Die Firma Monobento hat durch ihr schlichtes und klares Design, die Funktionalität und die "Soft Touch Oberfläche"  2012 sogar den Red Dot Design Award für seine Boxen gewonnen.

Die Box selber ist aus wirklich tollem Material gemacht, welches ganz matt ist und sich gut anfasst. Außerdem dabei sind ein Trennsteg und zwei extra dichte Zwischendeckel mit Silikonpropfen (zum öffnen oder erwärmen herausziehen). Die Dosen sollen außerdem komplett BPA-frei sein. ;)

Gekostet hat sie glaube ich 25 - 30 €, aber inzwischen sind die schlichten, bunten Boxen auch schon für etwas weniger Geld zu haben.

Länge: 18,5 cm
Breite: 9,4 cm
Höhe: 9,4 cm
 
Fassungsvermögen: 2 x 500 ml = 1 Liter
 
Monobento Bento Box Grün ausgepackt - Food Art
Hier einmal "ausgepackt".
Monobento Bento Box Grün Deckel - Food Art
Deckel mit Silikonstöpsel.



Sowohl als doppelstöckige Box...
...als auch mit nur einer Etage nutzbar. :)

13 November, 2013

Bento No. 011 - Geschenk Bento

Yaki Gyoza, Tomaten, Spaghetti, herzförmiges Ei und Reis Bento - Food Art
Definitiv eines meiner schönsten Bento’s bisher, stand aber auch lange in der Küche dafür - was okay war, denn es war nicht für mich, sondern ein Geschenk. :) 

Den Teig für die Yaki-Gyōza habe ich selber gemacht, das war eigentlich auch das aufwendigste an der ganzen Geschichte. Die Eier habe ich nicht mit einem Eierformer in Form gebracht, sondern mit einem kleinen Trick den ich im Internet gesehen habe - bei Gelegenheit werde ich den nochmal vorstellen, für alle die, die keine Eierformer haben und dennoch ihr Frühstücksei gerne einmal Herzförmig genießen möchten.

Ich habe auch noch ein zweites, kleineres Bento für mich selbst mit den Resten gemacht - das stelle ich dann auch noch vor. :)

Linke Box: Reis verziert mit Zuckererbsen und einer Karottenblume, Schokolade und Traubenspießen.
 
Rechte Box: Yaki-Gyōza, Cherry Tomate mit Käseblume, Mini-Tomaten und Salat, eine Portion Spaghetti in Tomatensauce mit einer Karottenblume und ein halbiertes Herz-Ei mit Salzstreuer.

Reis, Schokolade und Traubenspieße Bento - Food Art Yaki Gyoza, Tomaten, Spaghetti und herzförmiges Ei Bento - Food Art

11 November, 2013

Süßigkeiten: Taro Daifuku/ Mochi

Ich habe mir vor ein paar Tagen einige Sorten Daifuku/ Mochi von Taiwan Dessert auf Amazon bestellt und werde hier diese drei Sorten einzeln vorstellen. Bestellt habe ich die Geschmackssorten "Taro", "Grüner Tee" und "Anko".

Die Verpackungen sind hübsch gestaltet und je nach Geschmacksrichtung andersfarbig, außerdem wird vorn das jeweilige Produkt abgebildet. Öffnet man den Karton, kommt eine Plastikschale mit sechs Portionen zum Vorschein, welche extra eingeschweißt ist, denn Daifuku bzw. Mochi verdirbt relativ schnell wenn es an der Luft ist. Die Daifuku sind in der Schale einzeln, in kleinen Papierförmchen untergebracht.
Sie fühlen sich sehr weich und zart, beinahe fleischig an, die Oberfläche ist blass lila und leicht Gummiartig, aber keineswegs klebrig. Innen sind sie wiederum sehr klebrig und etwas zäh bzw. elastisch. Die Füllung ist wieder sehr weich, aber nicht mehr zäh, eher etwas mehlig vom Essgefühl her, relativ süß und zergeht leicht auf der Zunge.
Fazit: Vorher habe ich noch nichts mit "Taro-Geschmack" probiert bzw. konnte mir nichts genaues darunter vorstellen, und wollte diese von daher als erstes probieren. Geschmacklich waren sie ganz okay, aber der Nachgeschmack ist etwas ungewöhnlich. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut endlich mal solche Süßigkeiten probieren zu können und bin sehr gespannt, wie die anderen beiden Sorten schmecken.